Breiter Einsatz von LEIs könnte dem globalen Bankensektor Einsparungen von 2-4 Milliarden US-Dollar bringen

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Die Globale Stiftung zur Identifizierung von juristischen Personen (GLEIF) hat die McKinsey um Hilfe gebeten, um über die weltweite Einführung von Identifikatioren für juristische Personen oder LEIs zu berichten, und die Schlussfolgerungen des jetzt veröffentlichten Berichts zeigen, dass der Bankensektor zwischen 2-4 Milliarden US-Dollar an Kundeneinkäufen einsparen könnte, und wenn sie umfassender angenommen werden, könnten sie dem Bankensektor helfen, zwischen 5-10% weltweit zu sparen. Dies entspricht einem Gesamtwert von rund 40 Milliarden US-Dollar.

Kunden Onboarding ist nur ein Bereich, in dem LEIs das Potenzial haben, Zeit und Geld zu sparen. Weitere Bereiche, denen es helfen könnte, sind im Kundenlebenszyklus bei Transaktionen, Compliance, Reporting, Risikoüberwachung und mehr.

Die folgende Abbildung zeigt eine Liste von Bankprozessen, die durch die Einführung von LEIs in das Client Lifecycle Management viel zu gewinnen haben.

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Onboarding

McKinsey übernahm das Kunden Onboarding und erstellte einen detaillierteren Bericht über die Einsparpotenziale in diesem Bereich des Client Lifecycle Managements. Heute geben Banken jährlich rund 40 Milliarden Dollar für das Onboarding von Kunden aus. Durch die breite Einführung von LEIs könnten die Banken 2-4 Milliarden Pfund sparen.

Denn durch den Einsatz von LEIs zur Optimierung der Verbindung zwischen internen und externen Datenquellen könnten Banken die Einarbeitungszeit um 14% reduzieren. Weitere Vorteile sind:

  • 3-7 Tage weniger bis zum Umsatz,
  • verbesserte Kundenbindung.
  • Bessere Kundenzufriedenheit (durch weniger Anfragen nach Daten und Dokumenten beim Onboarding),
  • und eine Reduzierung der Compliance- und Kreditrisiken (aufgrund einer ganzheitlicheren Sichtweise auf interne und externe Datenquellen).

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Das Gesamtbild

Der Bericht zeigt, dass LEIs hauptsächlich im Onboarding eingesetzt werden, aber immer erst am Ende des Onboarding-Prozesses. Er empfiehlt dem Bankensektor, mehr zu tun, um LEIs an den Anfang des Onboarding-Prozesses zu bringen. Dies würde die Identifizierung und Verifizierung der Gegenpartei beschleunigen, die Compliance erhöhen und die KYC-Prozesse (kennen Sie Ihren Kunden) verbessern.

Post-Onboarding könnte das LEI regelmäßig mit KYC-Refresher, zusätzlicher Verifizierung für Sonderzahlungen und laufender Überwachung der Kontrahenten genutzt werden. Zum Beispiel negative Nachrichten über die Kredit- oder Geschäftstätigkeit einer Gegenpartei.

In den 50 Interviews mit Großbanken wurden 4 Pain Points identifiziert.

  1. Manuelle Verknüpfung von Unternehmensdaten aus unterschiedlichen internen und externen Quellen.
  2. Schwierigkeiten bei der Beurteilung der rechtlichen Eigentumsverhältnisse von Unternehmen.
  3. Begrenzte Transparenz in Bezug auf die leitenden Angestellten der Unternehmen.
  4. Schlechte Kundenzufriedenheit durch mehrfache Rundreisen zur Erfassung von Kundendaten und Dokumenten.

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Im Bericht selbst heißt es:

“Die Studie ergab, dass viele Banken versuchen, diese Probleme zu lösen, indem sie verschiedene technische Lösungen implementieren, die Mitarbeiterzahl erhöhen oder einfach längere Zykluszeiten akzeptieren. Da keine dieser Methoden einen dieser Pain Points vollständig löst, reagierten viele Befragte von Banken begeistert auf die Idee, LEIs zur Identifizierung und Verifizierung von Gegenparteien einzusetzen”.

Der Bericht schließt mit dem Vorschlag, dass der Bankensektor Folgendes tun sollte

“Nehmen Sie an der anschließenden Diskussion über die notwendige Unterstützung der Banken bei der Integration des LEI in CLM-Prozesse (Kundenlebenszyklus-Management) teil. GLEIF begrüßt auch die Gelegenheit zum Dialog mit Bankenverbänden, Allianzen und breiteren Interessengruppen in dieser Angelegenheit und wird Initiativen zur Zusammenarbeit auf globaler Ebene weiterverfolgen.”